Ulrike Rauh

Mailand – Gesichter einer Stadt

Textauszüge

Rasch bringt mich die Metro zur Piazza del Duomo. Vor mir erstrahlt der weiße gotische Dom in seiner Vielfalt von Türmen und Türmchen – lächelt er nicht? Dieses fröhliche, heitere Gebäude darf sich ausdehnen, darf atmen, denn vor ihm erstreckt sich eine großzügige weite Piazza, auf der die Menschen klein erscheinen angesichts dieses Baus. Jahrhunderte hat es gedauert, bis dieser Dom – die zweitgrößte Basilika Italiens – fertiggestellt wurde.
S. 7
Sagt man Mailand, sagt man Verdi. Untrennbar sind die beiden miteinander verbunden.
In ihren Briefen nannte Giuseppina Strepponi ihren Mann "mago". Blieb ihr eine Seite seines Wesens letztlich fremd?
S. 43
Für den französischen Schriftsteller (Henri Stendhal) bedeutete der allabendliche Opernbesuch in der Scala eine Notwendigkeit in seinem Leben. Nie hatte er vergessen, dass er seine Liebe zur Musik den Abenden verdankte, die er in der Scala verbrachte. Mailand wurde aber auch für einen "sogno d'amore" für ihn.
S. 63

Ulrike Rauh